10.06.2026, 19:00 Uhr Gruppendienst der Gruppe 2
10.06.2026, 23:32 Uhr
Alarmierung B3, Gebäudefeuer
Nur kurze Zeit nach Beendigung ihres Gruppendienstes wurden die Kameraden der Gruppe zwei und alle anderen Mitglieder der Einsatzabteilung Mittels Sirene und digitalem Meldeempfänger alarmiert. Das Alarmierungsstichwort B3- Gebäudefeuer ist nicht alltäglich. Die Feuerwehren des Zuges West (Dörnten, Ostharingen, Upen), Zug 58 (Othfresen), Zug Ost (Döhren, Klein Mahner, Neuenkirchen) sowie die Feuerwehr Langelsheim wurden zeitgleich alarmiert. In der ehemaligen Gaststätte „Der Harhof“ an der L500 zwischen den Ortschaften Ostharingen und Ostlutter ist ein Feuer ausgebrochen. Bereits auf Anfahrt ist ein Feuerschein deutlich sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einheiten stand das leerstehende Gebäude bereits im Vollbrand.
Aufgrund des Ausmaßes der Einsatzstelle und der örtlichen Gegebenheiten wurden sofort weitere wasserführende Fahrzeuge der Feuerwehren aus Liebenburg, Lautenthal, Wolfshagen i.H., Lutter und Neuwallmoden nachalarmiert um Löschwasser zur Einsatzstelle zu bringen. Gleichzeitig wurde der Abrollbehälter Wasser der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Goslar angefordert.
Das Löschwasser wurde in zwei Abschnitten über sogenannte Pendelverkehre mit wasserführenden Fahrzeugen zu einer Übergabestelle transportiert, wo dieses mittels Schlauchleitung zur Einsatzstelle gepumpt wurde. Im vorderen Abschnitt übernahmen die Feuerwehren der Gemeinde Liebenburg die Brandbekämpfung. Hier diente der Abrollbehälter der FTZ mit 10.000l Wasser als Löschwasserpuffer. In Ostharingen wurde eine Wasserentnahmestelle für die wasserführenden Fahrzeuge eingerichtet. In diesem Abschnitt mussten ca. 500m Schlauchleitung verlegt werden. Im hinteren Abschnitt bekämpften die Feuerwehren des Stadtgebietes Langelsheim das Feuer. Die Feuerwehr Bredelem richtete dafür eine Wasserentnahmestelle für den dortigen Pendelverkehr in ihrer Ortschaft ein.
Zur Führungs- und Dokumentationsunterstützung wurde der ELW 2 der Kreisfeuerwehr alarmiert. Die Drohnengruppe der Feuerwehr Liebenburg unterstützte mit Luftbildern die Einsatzleitung.
Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, konnten erste Einsatzkräfte ausgelöst werden. Am Morgen des 11.06. konnten dann die meisten Feuerwehren die Einsatzstelle verlassen. Die Feuerwehren Liebenburg, Othfresen und Upen blieben für Nachlöscharbeiten vor Ort. Nachmittags wurden sie von den Feuerwehren aus Dörnten und Ostharingen abgelöst. Ein Bagger wurde zum gezielten Abriss des Gebäudes hinzugezogen. Die Feuerwehr löschte dabei die Brandrückstände ab. Gegen 13 Uhr am 12.06. wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Bis dahin tauschten die Feuerwehren ihr Personal in bestimmten Abständen mehrfach selbstständig aus. Im Nachgang schlossen sich bei allen Feuerwehren noch umfangreiche Reinigungsarbeiten an, um die Fahrzeuge wieder einsatzbereit zu machen
Die Verpflegung der in Spitzenzeiten bis zu 200 Einsatzkräften, welche sich auf ca. 40 Fahrzeuge aufteilten übernahmen Kameraden der Feuerwehr Othfresen. Die Feuerwehr Dörnten bedankt sich an dieser Stelle für die gut geplante und reichhaltige Verpflegung bei diesem mehrtägigen Einsatz.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Dörnten: ELW 1, LF 8/6, GW-L1
Feuerwehr Liebenburg : LF 20, GW-TH
Feuerwehr Döhren : LF Kat-S, TSF-W, MTW
Feuerwehr Klein Mahner : TSF
Feuerwehr Neuenkirchen : TSF-W
Feuerwehr Ostharingen : TSF, FüKw
Feuerwehr Upen : TLF 16/25, MTW
Gemeindebrandmeister Liebenburg
Feuerwehr Langelsheim : ELW 1, LF 20, LF 10, TLK 23/12, TLF 8/24, MTW
Feuerwehr Bredelem : MLF, MTW
Feuerwehr Lautenthal : TLF 2000
Feuerwehr Wolfshagen : TLF 3000
Feuerwehr Lutter : HLF 10, TLF 16/25, LF Kat-S
Feuerwehr Neuwallmoden : MLF
Kreisbrandmeister : KdoW
FTZ Goslar : ELW 2, AB-Wasser, GW-L 2
Rettungsdienst Goslar : RTW
Polizei Goslar : 2x Streifenwagen
Straßenmeisterei Goslar
F.M.
04.06.2026, Monatsdienst
Am vergangenen Donnerstagabend trafen sich die Mitglieder der Einsatz- und Altersabteilung zum Monatsdienst. Kurz nach der Begrüßung durch den Ortsbrandmeister wurde dieser auch schon über das Ortsbrandmeister RIC auf dem DME zu einer Lageerkundung mit unklarer Rauchentwicklung an der Feldscheue im Brüggeweg alarmiert. Schnell stellte sich heraus, dass es dort zu einem Feuer gekommen war und es zwei vermisste Person gibt -darunter ein Kind. Daraufhin wurde das LF 8/6 und der GW-L sowie der Abrollbehälter-Wasser von der Feuerwehrtechnische Zentrale nachalarmiert.
Nach Eintreffen des LFs wurde gleich mit der Personenrettung und der Brandbekämpfung begonnen. Auf Grund der langen Trockenheit und es starken Windes, kam es zu einer weiteren fiktiven Brandstelle an der Scheune, die aber auch schnell gelöscht werden konnte.
Im Nachgang gab es vor Ort noch eine ausführliche Nachbesprechung. Wir bedanken uns bei den Besitzern der Scheune für das Zurverfügungstellen des Übungsobjektes und bei den Mitarbeitern der FTZ, die nach Feierabend mit dem Abrollbehälter-Wasser an der Übung teilnahmen.
S.B.
03.06.2026, 16:37 Uhr
Alarmierung B2, Rauchentwicklung ev. Kirche Othfresen
Der Sirenenalarm am späten Mittwochnachmittag führte mehrere Feuerwehren aus dem Gemeindegebiet nach Othfresen. Rauchentwicklung an der evangelischen Kirche im Bossenbrink war das Einsatzstichwort. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte aus Dörnten war die Ersterkundung der Feuerwehr Othfresen bereits abgeschlossen. Das Szenario entpuppte sich als Alarmübung, welche von Othfresener Kameraden ausgearbeitet wurde. Durch Bauarbeiten auf dem Kirchendachboden ist es zu einem Feuer gekommen. Aufgrund dessen galten zwei Mitarbeiter der ausführenden Firma als vermisst. Die Rettung einer vermissten Person durch die Fachgruppe Absturzsicherung der Gemeindefeuerwehr bildete den Übungsschwerpunkt. Die Kameraden aus Dörnten unterstützten bei der Rettung, im Innenangriff, der Einsatzleitung und richteten eine Wasserentnahmestelle ein. Ein ausführlicher Bericht ist auf der Homepage der Feuerwehr Othfresen nachzulesen. Die Feuerwehr Dörnten bedankt sich für die Übungsausarbeitung und die freundliche Einladung.
F.M.
25.05.2026, Alarmierung – B Wald 1 – Böschungsbrand an Bahnlinie
20.05.2026, Dienst der Gruppe 3
Am vergangenen Mittwoch trafen sich um 19:00 Uhr 13 Kameraden am Gerätehaus zum Übungsdienst der Gruppe 3. Das Thema dieses Dienstabends war „Gefahrgut im Feuerwehreinsatz“.
Nach kurzer Begrüßung haben wir das Thema, welches wir in den Wintermonaten bereits theoretisch behandelt hatten, noch einmal kurz wiederholt, um jetzt auch den praktischen Teil zu absolvieren.
Dazu ging es dann zu der fiktiven Einsatzlage, welche sich an der Scheune des Brückeweges befand. Dort war ein Fahrzeug, welches mit orangefarbenen Warntafeln gekennzeichnet war, verunfallt. Schon auf der Anfahrt erkundete der Gruppenführer die Lage und entschied sich, wie bei Gefahrgutlagen üblich mit dem Wind anzufahren. Sofort wurde nach der GAMS- Regel vorgegangen. Diese sagt aus: Gefahr erkennen, Absperren, Menschenrettung, Spezialkräfte anfordern. Die großflächige Absperrung wurde mithilfe der Fahrzeuge und Faltsignalen realisiert, Menschenrettung wurde von Kameraden, welche sich mit der Schutzkleidungsform 2 ausgerüstet hatten, durchgeführt. Parallel dazu wurde eine sogenannte Dekon aufgebaut, wo gegebenenfalls kontaminierte Opfer oder Feuerwehrangehörige von Gefahrstoffanhaftungen dekontaminiert werden können. Dies wurde später dann auch praktisch geübt. Am Unfallfahrzeug selbst wurden auslaufende „Gefahrstoffe“ aufgefangen und das weitere Auslaufen eingedämmt. Spezialkräfte wurden bei unserem Übungsdienst nur fiktiv nachgefordert.
Gegen 21:00 Uhr beendeten wir den Dienst mit gefestigtem Wissen und geschärften Sinnen zum Umgang mit einer Gefahrgutlage und widmeten uns der Nachbesprechung bei leckeren Steaks vom Grill.
J.G.
09.05.2026, Kreisorifahrt 2026
