Aktuelles


16.11.2022, Dienst der Gruppe 3

 

Am vergangenen Mittwoch trafen sich um 19:00 Uhr 15 Kameraden am Feuerwehrhaus zum Übungsdienst der Gruppe 3. Das Thema an diesem Abend war „Kartenkunde“.

Nach kurzer Begrüßung erarbeiteten wir uns gemeinsam die Grundlagen der Kartenkunde. Erläuternd dazu gab es eine Bildschirmpräsentation. Im Anschluss befassten wir uns mit der Ermittlung von Koordinaten, was für Einsätze fundamental wichtig sein kann, wenn mit anderen Organisationen zusammengearbeitet wird, bei weitläufigen Einsatzstellen oder z.B. wenn die Wasserabwurfposition für ein Löschflugzeug bei einem Waldbrand bestimmt werden muss.

Nachdem allen Teilnehmern das Vorgehen der Koordinatenbestimmung vermittelt wurde, widmeten wir uns einer Gruppenarbeit, in der das Erlernte in die Praxis umgesetzt wurde. Gegen 21:00 Uhr beendeten wir den Unterricht mit gefestigtem und erweitertem Wissen und widmeten uns wie gewohnt der Nachbesprechung.

J.G.


15.11.2021, Dienst der Atemschutzgeräteträger

 

Am Dienstagabend ging es für 3 Kameraden der Atemschutzgeräteträgergruppe zur Feuerwehrtechnischen Zentrale Goslar, um die jährliche Belastungsübung abzulegen. Nach dem Durchlauf der Atemschutzübungsstrecke mussten sie noch zusätzlich 30 m die Endlosleiter hochklettern, 2 x 20 Hammerschläge absolvieren und zu guter Letzt ging es noch auf das Laufband.
Nachdem sie diese Aufgaben erfolgreich erledigten, sind sie weitere 12 Monate als Atemschutzgeräteträger tauglich.

M.B.


09.11.2022, Dienst der Gruppe 2

 

Mit dem Thema „Verkehrsunfall“ beschäftigten sich am Mittwoch die Kameraden der Gruppe 2 beim monatlichen Ausbildungsdienst. Es wurde unter anderem behandelt, welche Abstände innerorts, auf Landstraßen und auf Autobahnen/Schnellstraßen bei der Absicherung der Unfallstelle einzuhalten sind. Weiterhin wurde die sogenannte „AUTO-Regel“ erörtert, in der es darum geht, auf was bei verunfallten Fahrzeugen alles zu achten ist, um alternative Antriebstechniken zu ermitteln. Nach dem theoretischen Teil ging es in die Praxis über. Anhand von zur Verfügung gestellten Windschutzscheiben konnte der Einsatz des „Glasmasters“ geübt werden. Der Glasmaster ist ein manuelles Glasschneidewerkzeug zum Heraustrennen von (verklebten) Scheiben in kurzer Zeit. Nach einer kleinen Nachbesprechung wurde der Dienstabend beendet.

S.B.


03.11.2022, 19:00 Uhr, Monatsdienst

 

Am Donnerstagabend trafen sich die Mitglieder der Einsatz- und der Altersabteilung zum Monatsdienst. Aufgrund des noch stabilen Wetters stand nochmals eine Einsatzübung auf dem Dienstplan. Eine Scheune mit Werkstatt- und Stallbereich diente als Übungsobjekt.

Direkt nach der Begrüßung folgte die Alarmierung über Funk. F02, unklare Rauchentwicklung in der Neuen Reihe 25 lautete das Stichwort. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus einem Teil der Scheune. Der Zugang war durch eine Kette versperrt. Der Besitzer des Hofes hatte die Feuerwehr alarmiert und vermisste zwei Freunde im Brandobjekt. Er stand unter Schock und wurde vom Einsatzleiter zum ELW gebracht, wo er bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut wurde. Die Erkundung ergab, dass sich das Feuer noch nicht ausgebreitet hatte und die untergebrachten Pferde bereits in der Koppel standen. Der erste Angriffstrupp verschaffte sich mit dem Bolzenschneider Zugang zur Scheune und konnte sofort den Brandherd lokalisieren, welcher sich zwischen Trupp und einer zu rettenden Person befand. Eine landwirtschaftliche Maschine hatte im Motorbereich Feuer gefangen. Nach kurzer Zeit konnte das Feuer mittels Hohlstrahlohr gelöscht und mit der Personenrettung begonnen werden. Ein zweiter Zugang wurde geschaffen und  zwei weitere Trupps zur Unterstützung bei der Menschenrettung in das Gebäude geschickt. Nach kurzer Zeit konnte auch die zweite vermisste Person im Werkstattbereich gefunden und ins Freie gebracht werden.

Im weiteren Übungsverlauf wurde das Objekt noch einmal gründlich mit der Wärmebildkamera abgesucht und belüftet. Der Außenbereich mit Atemschutzsammelstelle und Bereitstellungsraum wurde ausgeleuchtet. Die Übungsziele wurden in einer Nachbesprechung erläutert und als sehr positiv erfüllt bewertet, sodass die Kameradinnen und Kameraden nach gut einer Stunde „zum Abmarsch fertig“ machen konnten.

F.M


30.10.2022, 13:52 Uhr, Alarmierung F27- Absicherung nach VU

 

Am frühen Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr Dörnten per digitalem Meldeempfänger zur Absicherung einer Unfallstelle im Kreuzungsbereich Bundesstraße 6/ Kunigunde alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, waren der Rettungsdienst der Kreiswirtschaftsbetriebe und die Polizei aus Goslar bereits vor Ort. Nach kurzer Absprache mit der Polizei, sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle in alle Fahrtrichtungen und im direkten Kreuzungsbereich ab, sodass auf der vielbefahrenen Bundesstraße die Verkehrsteilnehmer frühzeitig auf die Unfallstelle aufmerksam gemacht wurden. Nachdem der Rettungsdienst die Unfallstelle verlassen hat, war auch für die Feuerwehr Dörnten der Einsatz nach ca. 30 Minuten beendet.

 

 

F.M


26.10.2022, Zusatzdienst für Führungskräfte

 

Am vergangenen Mittwoch trafen sich um 18 Uhr insgesamt 8 ausgebildete Gruppenführer zu einer zusätzlichen Führungskräfte-Ausbildung. Unter dem Unterrichtsschwerpunkt der „Einsatztaktik“ wurde zunächst der „Führungsvorgang“ behandelt. Dieser wurde als Denk- und Handlungsschema geschaffen, um die Umsetzung des Einsatzauftrages unter Berücksichtigung der taktischen Grundsätze zu ermöglichen. Was in der theoretischen Schulung viele Minuten für den Durchlauf dieses Schemas in Anspruch nimmt, verläuft im realen Einsatzfall gedanklich in wenigen Sekunden ab.

Anhand eines Lehrbeispiels vom Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (kurz: NLBK) mit dem Szenario eines Bauernhausbrandes konnten sich die teilnehmenden Kameraden mit diesem Denk- und Handlungsschema vertraut machen. Die Besonderheit bei dieser Vorlage ist eine Lagefeststellung, die online abrufbar in einer virtuellen Umgebung ermittelt werden kann.

Im Anschluss konnten die Kameraden in einer Gruppenarbeit eine vorgegebene Lage nach diesem Schema abarbeiten und präsentieren. Hierbei handelte es sich um mögliche Einsatzszenarien innerhalb der Ortschaft Dörnten, die mit den für die Feuerwehr Dörnten zur Verfügung stehenden Mitteln abzuarbeiten waren. Nach 3 Stunden intensiver Ausbildung konnten die Kameraden zum gemütlichen Teil übergehen.

 

I.U.


26.10.2022, 08:04 Uhr.

Alarmierung F02: Gasgeruch
Am Mittwochmorgen wurden die Kameraden der Feuerwehren Dörnten und Othfresen per digitalem Meldeempfänger und Sirene nach Othfresen mit dem Einsatzstichwort „F02 - Gasgeruch“ in die Kirchlinde alarmiert. Ein Gasgeruch auf der Straße war zuvor gemeldet worden. Unmittelbar nach Eintreffen konnte durch die Othfresener Einsatzleitung nach dem Einsatz von Messgeräten Entwarnung gegeben werden, sodass die Dörntener Feuerwehr wieder die Einsatzstelle verlassen konnte. Die Othfresener Kameraden warteten währenddessen auf den Energieversorger. Zum Bericht der Feuerwehr Othfresen geht es unter folgendem Link:
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Dörnten: Mit LF 8/6 und ELW1
Feuerwehr Othfresen
Rettungsdienst Goslar
Polizei Liebenburg
Energieversorger
I.U.

23.10.2022, Warnung vor der Nutzung von Teelichtöfen

 

Aus gegebenem Anlass möchten wir, von der Freiwilligen Feuerwehr Dörnten, vor der Nutzung von Teelichtöfen abraten. In den vergangenen Wochen häufen sich Brandeinsätze aufgrund selbst gebauter Teelichtöfen.

Die Teelichter können sich durch den fehlenden Abstand schnell entzünden. Dies führe wiederum zu einem gefährlichen Wachsbrand, der schnell zu einer Verpuffung oder einem Wohnungsbrand führen könne.

Dieser Wachsbrand ist nicht mehr mit Wasser löschbar, da das brennende Wachs weit über dem Siedepunkt vom Wasser (100°C) liegt und es durch den extrem hohen Temperaturunterschied zwischen Wasser und Öl zu einer explosionsartigen Verbrennung mit einer meterhohen Stichflamme kommen würde.

 

Weiterhin besteht dir Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung bei der Nutzung dieser Teelichtöfen..