Willkommen bei der  Freiwilligen Feuerwehr Dörnten


 

09.06.2021, Übungsdienst der Gruppe 2

 

Nach langer Zeit war es am Mittwochabend endlich wieder möglich, einen praktischen Dienst mit der gesamten Gruppenstärke durchzuführen.

Für die 15 Kameraden ging es zum Bolzplatz Heißum. Angekommen am besagten Ort, wurden alle Geräte vom Fahrzeug genommen, die wir benötigen, um eine Wasserentnahmestelle offenes Gewässer aufbauen zu können.

Nach kurzer Einweisung in unsere neue tragbare Feuerlöschpumpe, auch PFPN (Portable Feuerlöschpumpe Normaldruck, Portable Fire Pump Normal Pressure) genannt,

mussten jeweils fünf Kameraden eine Wasserentnahmestelle offenes Gewässer aufbauen.

Dabei wurde nochmal speziell auf die Vorgehensweise und die Abläufe eingegangen.

Nachdem jeder Kamerad einmal die Saugleitung aufbauen durfte, wurden noch einige Defizite beim Einbinden der Saugschläuche mit dem Mastwurf festgestellt. Daher durfte dann jeder Kamerad, die Knoten noch einmal üben.

Der Mastwurf ist einer der wichtigsten Knoten bei der Feuerwehr, da er sehr vielfältig eingesetzt werden kann.

Er dient

  • zum Befestigen von Gegenständen und Gerätschaften beim Hochziehen
  • zur Sicherung des Saugkorbs bei Wasserentnahme aus offenem Gewässer
  • zum Festlegen der Leine an einem Festpunkt, insbesondere beim Halten, Retten und Selbstretten

M.Wis.

 


 

02.06.21, 19:00 Uhr

Lehrgangsvorbereitung – Maschinisten Grundausbildung

 

Ein weiterer Schritt zur „Normalität“ war der gestrige Zusatzdienst für Kameraden, welche in Kürze an dem Lehrgang Maschinist teilnehmen werden. Während der 2- stündigen Ausbildungseinheit wurde den Teilnehmern das Grundwissen vermittelt und praktische Übungen wurden durchgeführt. Die Wasserentnahme aus einem Löschbrunnen mit der Tragkraftspritze (Ts.) bildete die erste Station. Wasserförderung aus dem Überflurhydranten war die zweite Aufgabe. Die Kameraden erläuterten sämtliche Überprüfungen an Feuerlösch - Kreiselpumpen (FPN) und die Einsatzgrundsätze zum Thema UVV. Das Feedback der Teilnehmer war durchweg positiv. Unser Konzept, spezielle Ausbildungen für Lehrgangsteilnehmer anzubieten, ist mittlerweile etabliert und wird auch in Zukunft so fortgeführt.

 

F.M

 


 

29.05.21, 18:00 Uhr

Dienstversammlung der Einsatzabteilung zur Durchführung von Neuwahlen

 

Die Besetzung der Funktionen Ortsbrandmeister und stellvertretender Ortsbrandmeister waren Anlass für die Durchführung der Dienstversammlung am vergangenen Samstag. Der plötzliche Tod unseres Ortsbrandmeisters Markus Wilzek machte dies nötig. Die Scheune der Familie Möllhoff, in welcher bereits viele schöne Feste gefeiert wurden, diente als Ort der Versammlung, um die Einhaltung der Abstand- und Hygieneregeln gewährleisten zu können.

 

Nach einer Schweigeminute führte der Ehrengemeindebrandmeister und Wahlleiter Dirk Grätz die Wahl des Ortsbrandmeisters durch. Dafür wurde Fabian Markus vorgeschlagen. In geheimer Wahl entfielen eine ungültige Stimme, eine Nein-, zwei Enthaltung- und 35 Ja-Stimmen für die Wahl zum Ortsbrandmeister.

 

Für das Amt des Stellvertretenden Ortsbrandmeisters wurde Ingo Urbainczyk aus der Versammlung vorgeschlagen und einstimmig gewählt.

 

Nach der Verlesung des Jahresberichtes, welcher noch von Markus Wilzek verfasst wurde, konnten noch drei Mitglieder der Altersabteilung für langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet werden. Die Auszeichnung wurde durch den Gemeindebrandmeister Christoph Schubert vorgenommen.

 

Michael Hartmann: Abzeichen des LFV für 25-jährige Mitgliedschaft

Werner Loose: Abzeichen des LFV für 50-jährige Mitgliedschaft

Gero Wiese: Abzeichen des LFV für 60-jährige Mitgliedschaft

 

Alle Kameraden haben sich während ihrer aktiven Dienstzeit, aber auch lange danach für die Feuerwehr eingesetzt und diese in allen Belangen unterstützt. Die Übernahme von Ämtern im Ortskommando, die Unterstützung bei Arbeitseinsätzen und die Teilnahme an zahlreichen Veranstaltungen sind nur einige Punkte auf einer langen Liste.

 

Um 19:15 Uhr schloss Fabian Markus die Dienstversammlung mit den Worten unseres verstorbenen Ortsbrandmeisters: „Jede Führung ist nur so stark, wie die Mannschaft, die hinter einem steht!“

 

Die Feuerwehr Dörnten bedankt sich bei Familie Möllhoff für die Zurverfügungstellung ihrer Scheune. „Es hätte keinen besseren Ort für diese Veranstaltung geben können“. Bedanken möchten wir uns auch bei unserem Gemeindebürgermeister Alf Hesse für seine herzlichen Worte, welche uns sehr mit Stolz erfüllt und uns Trost gespendet haben.

F.M


 

25. und 27.05.2021, Belastungsübung und Hohlstrahlrohrtraining der AGT-Gruppen 2 und 3


Zur Einhaltung der Corona-Regeln wurde der Dienst wieder in zwei Gruppen aufgeteilt. So trafen sich zunächst am Dienstag, den 25.05.2021 die Atemschutzgeräteträger der Gruppe 2 zur Durchführung einer Belastungsübung. Vorab sorgte ein schriftlicher Test für eine kleine Auffrischung.

Am Donnerstag, den 27.05.2021 übten die Kameraden der Gruppe 3 am Sportplatz mit dem Hohlstrahlrohr nach FwDV 7 – Atemschutz. Sie frischten dabei die Handhabung des Hohlstrahlrohrs bei einer Türöffnung und simuliertem Brandverhalten unter Atemschutz auf. Für die neuen Atemschutzgeräteträger war dies eine Herausforderung. Trotzdem waren alle froh, das Training wieder in der Praxis ausführen zu können.

S.B./I.U.

 


 

20.05.2021, Übungsdienst der Gruppe 3A

 

Am 20.05.2021 trafen sich um 19:00 Uhr zum Übungsdienst 8 Kameraden der Gruppe 3A am Feuerwehrhaus. Ausbildungsschwerpunkt war diesen Abend die Fahrzeug- und Gerätekunde.

Aufgrund der niedrigen Inzidenz konnte an diesem Tag auf den Covid-Schnelltest verzichtet werden.

Nach kurzer Begrüßung und Erläuterung des Themas und Ziel des Dienstes, verlegten wir den Dienst zum Parkplatz des TV-Jahn-Heims. Dort arbeiteten wir gemeinsam einige Einsatzlagen gedanklich ab, benannten die dafür notwendigen Einsatzmittel und deren Aufbewahrungsort auf dem LF, holten diese hervor und erläuterten die Funktion, den Umgang und die UVV mit diesen.

Nach der praktischen Durchführung mit den auf dem Löschfahrzeug befindlichen Einsatzmitteln und der Ermittlung des Ablageortes, kamen wir nach so langer Pause vom praktischen Feuerwehrdienst gegen 21:00 Uhr zum Ende und der Vertrautheit mit dem Gerät wieder einen großen Schritt näher.

J.G.

 


 

19.05.2021, Übungsdienst der Gruppe 3B

 

Am 19.05.2021 trafen sich um 19:00 Uhr zum Übungsdienst 6 Kameraden der Gruppe 3B am Feuerwehrhaus. Ausbildungsschwerpunkt war diesen Abend die Feuerwehrdienstvorschrift 10 “Die tragbaren Leitern“.

Aufgrund der niedrigen Inzidenz konnte an diesem Tag auf den Covid-Schnelltest verzichtet werden.

Somit konnte der Dienst direkt mit einem theoretischen Teil beginnen, wobei den Kameraden die Inhalte der FwDV 10 nähergebracht wurden. Themen waren hierbei unter anderem die verschiedenen Arten der tragbaren Leitern, Rettungs- und Arbeitshöhen, sowie allgemeine Grundlagen im Einsatz. Auf die 4-teilige Steckleiter wurde vertieft eingegangen, da diese auch auf unserem Fahrzeug, dem LF 8/6, mitgeführt wird. Nachdem die Vorgehensweise, das Steigen und Einsteigen besprochen wurde, ging es anschließend zum praktischen Teil.

Hierzu fuhren die Kameraden zur Bahnbrücke und konnten den Aufbau und sicheren Umgang der 4-teiligen Steckleiter üben. Die Leiter wurde einmal mit drei Kameraden und einmal mit vier Kameraden aufgebaut und angeleitert. Das sichere Steigen und Einsteigen konnte praktisch umgesetzt und gefestigt werden. Dabei wurde festgestellt, dass eine Rettungshöhe von bis zu 8,40 m doch zu wackeligen Beinen führen kann.

Fazit des Dienstes: Die tragbaren Leitern sind als Rettungsgerät vielseitig einsetzbar und für die Feuerwehr unverzichtbar.

Um 20:45 Uhr konnte der Dienst dann erfolgreich beendet werden.

J.G.

 


 

14.05.21, 22:41 Uhr, Alarmierung F21, VU Person klemmt

Alarmierung: Sirene + DME

 

Der gestrige Sirenenalarm rief am Abend die Feuerwehren Dörnten, Othfresen und Liebenburg zu einem vermeintlichen Zugunfall mit Personenschaden auf der Bahnstrecke zwischen Dörnten und Heißum. Im Streckenverlauf der Ortschaft Dörnten hatte der Lokführer etwas überfahren, wurde gemeldet. Im ersten Einsatzverlauf suchten die Kameraden die Bahnlinie in Richtung Heißum mit Beleuchtungsgerät und Wärmebildkamera ab. Kameraden der Feuerwehr Othfresen arbeiteten ihnen entgegen. Die Suche blieb aber ergebnislos. Nach Rücksprache mit dem Lokführer verlagerten die Einsatzkräfte ihre Suche und überprüften den Streckenabschnitt in Richtung Hahndorf. Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Liebenburg setzten zur Unterstützung die Drohne bei den Sucharbeiten ein. Auch dort konnten die Einsatzkräfte nichts entdecken. Nach Rücksprache mit der Polizei konnte die Suche eingestellt und der Einsatz beendet werden.

 

Während der Sucharbeiten wurde die Bahnlinie für den Zugverkehr gesperrt. Der Rettungsdienst der Kreiswirtschaftsbetriebe und das DRK Dörnten standen am Feuerwehrhaus Dörnten in Bereitschaft.

 

Gegen 23:45 konnten die Einsatzkräfte wieder in ihre Standorte einrücken.

 

Eingesetzte Kräfte:

Feuerwehr Dörnten: ELW 1, LF 8/6, Bereitschaft im Feuerwehrhaus, 24 Einsatzkräfte

Feuerwehr Othfresen: ELW 1, HLF 20, LF 8, GW-L1, MTW, Bereitschaft im Feuerwehrhaus, 34 Einsatzkräfte

Feuerwehr Liebenburg: ELW 1, LF 20, GW, HLF, 27 Einsatzkräfte

Gemeindebrandmeister

Rettungsdienst Goslar: NEF + RTW

DRK Dörnten: MTW, 4 Einsatzkräfte

Polizei Goslar

Bundespolizei

Notfallmanager Deutsche Bahn

F.M