Aktuelles


08.07.2026, Dienst der Gruppe 2

 

Zum Gruppendienst der Gruppe 2 trafen sich 11 Kameraden zu einer Ausbildung mit dem Schwerpunkt Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung.

Zu Beginn des Dienstabends wurden im Feuerwehrhaus die theoretischen Grundlagen vermittelt. Dabei standen unter anderem Einsatztaktiken, Besonderheiten bei Vegetationsbränden sowie der gezielte und ressourcenschonende Einsatz von Löschmitteln im Mittelpunkt.

Im Anschluss wurde die Ausbildung auf eine Wiese hinter der Bahnstrecke verlegt. Dort konnten die Kameraden das zuvor vermittelte Wissen in die Praxis umsetzen. Geübt wurden verschiedene Löschtaktiken mit dem Ziel, auch mit einer geringen Wassermenge einen größtmöglichen Löscherfolg zu erzielen. Darüber hinaus wurde der sichere und effektive Umgang mit Feuerpatschen sowie Löschrucksäcken intensiv trainiert. Durch die praxisnahen Übungen konnten wertvolle Erfahrungen gesammelt und die Handhabung der Einsatzmittel weiter gefestigt werden.

Nach einer gemeinsamen Nachbesprechung kehrte die Gruppe ins Feuerwehrhaus zurück. Dort wurde der Dienstabend in kameradschaftlicher Runde beendet und die gewonnenen Erkenntnisse noch einmal gemeinsam besprochen.

S.B.


02.07.2026, Monatsdienst

 

Am vergangenen Donnerstag trafen sich um 19:00 Uhr die Kameraden der Einsatz- und Altersabteilung am Gerätehaus zum Monatsdienst.

Das Thema an diesem Abend war eine Einsatzübung, die wie gewohnt unter Geheimhaltung ausgearbeitet wurde.

Nach kurzer Begrüßung wurde dem Gruppenführer, der ausgewählt wurde, um an diesen Abend die Übung abzuarbeiten, die Lage in Papierform übergeben. Darauf angegeben war das Alarmstichwort B2Y, Datum, Uhrzeit, Ort und der Hinweis, dass es sich um eine unklare Rauchentwicklung im linksseitigen Bereich eines Nebengebäudes handelt, sowie das Menschenleben in Gefahr sei.

Die Kameraden rüsteten sich aus und rückten daraufhin sofort aus. In der Ringstraße 16, einem Anwesen, bebaut mit Wohnhaus und Nebengebäude, welches zur Ponyhaltung genutzt wird, angekommen, wurde sofort mit der Erkundung begonnen. Parallel dazu wurde die Wasserversorgung bereits aufgebaut, denn der Gruppenführer hatte sich in diesem Fall für einen Einsatz mit Bereitstellung entschieden. Die Erkundung ergab, dass bereits dichter Rauch aus dem linksseitigen Nebengebäude drang, in dem nach Befragung von Angehörigen, der Opa der Familie und zwei Reitermädchen vermutet wurden. Hier wurde der Angriffstrupp unter PA zur Menschenrettung eingesetzt. In kurzer Zeit konnte bereits das erste Mädchen, welches aufgrund eines Leitersturzes am Bein verletzt war, gefunden und gerettet werden. Anschließend wurde der Opa, in diesem Fall der Dummy der Feuerwehr, aus dem dichten Rauch des Nebengebäudes gerettet. Beide wurden fiktiv dem Rettungsdienst übergeben. Ein weiterer Trupp wurde unter PA auch zur Menschenrettung eingesetzt. Nachdem auf der Hochebene das zweite Mädchen gesichtet wurde, kam die Steckleiter zur Rettung zum Einsatz. Der Vermissten wurde eine Fluchthaube angelegt, um Sie vor Brandgasen zu schützen. Anschließend wurde ihr ein Rettungsbund angelegt und die Rettung über die Steckleiter eingeleitet. Ein weiterer Trupp kümmerte sich im Inneren des Gebäudes bereits um die Brandbekämpfung und löschte fiktiv.

Im Außenbereich wurde währenddessen eine Riegelstellung aufgebaut, um einer Brandausbreitung vorzubeugen.

Nach erfolgreicher Beendigung der Übung wurden die Übungsziele in einer Nachbesprechung erläutert und als positiv erfüllt bewertet. Alle Einsatzkräfte hatten noch einmal die Möglichkeit sich die Lagen anzuschauen und es wurde auf die Besonderheiten dieser eingegangen.

Gegen 20:30 Uhr beendeten wir den Dienst mit gefestigtem und erweitertem Wissen und widmeten uns der Nachbesprechung.

J.G.


29.06.2026 und 30.06.2026, Dienst der Atemschutzgeräteträger und Streckentermin

 

Am vergangenen Montag trafen sich 11 Kameraden zum turnusmäßigen Ausbildungsdienst AGT. Es galt eine von 1,6 km lange Laufstrecke mit dem Pressluftatmer zu absolvieren. Die Strecke mit Steigungen und Gefälle dient der Konditionskontrolle und - Erhaltung.

Atemluftverbrauch und Durchlaufzeit werden dokumentiert. Alle teilnehmenden Kameraden haben diese Übung erfolgreich beendet.

Am Dienstag fand für 4 Kameraden die jährliche Belastungsübung in der Atemschutz Übungsanlage der FTZ in Goslar statt. Jeder Teilnehmer muss eine körperliche Arbeit von mindestens 80 kJ leisten. Die Belastungsübung ist eine von mehreren Voraussetzungen, welche für das Tragen von Pressluftatmern gesetzlich vorgeschrieben ist. Ein Durchlauf beinhaltet das Ziehen eines Schlaghammers, besteigen einer Endlosleiter, Wegstrecke auf dem Laufband und einen Durchgang der Kriechstrecke bei erhöhten Temperaturen. Alle Teilnehmer konnten ihre Pflichtübung erfolgreich abschließen und sind weiterhin uneingeschränkt tauglich zum Tragen eines Pressluftatmers.

S.B.


20.06.2026

Alarmierung – Feuer B3

 

Am Samstagnachmittag wurde der Zug15West, bestehend aus den Wehren Dörnten, Ostharingen und Upen zur nachbarschaftlichen Löschhilfe nach Harlingerode alarmiert.

Bei einem dort ansässigen Recyclingunternehmen hatten mehrere Container mit Elektroschrott Feuer gefangen. Um den Kameradinnen und Kameraden der Stadt Bad Harzburg die Teilnahme an ihrer diesjährige Jahreshauptversammlung zu ermöglichen, die kurze Zeit später stattfand, entschied man sich, Kräfte aus anderen Kommunen zur Ablöse und Unterstützung anzufordern.  Die Dörntener und Ostharinger Kräfte besetzten den Wasserwerfer und flutenten die Container mit Netzmittel, dieses entzieht dem Feuer zum einen den Sauerstoff und hat zugleich eine kühlende Wirkung. Die Upener Einsatzkräfte kümmerten sich indes um die Wasserversorgung und darum, dass stets genug Netzmittel am Zumischer vorhanden war.

Nach circa 2 Stunden war der Einsatz beendet. Die Einsatznachbesprechung erfolgte im Anschluss in Dörnten.

Der Zug West war mit 29 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz. Insgesamt waren ca. 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und Polizei bei diesem Einsatz gefordert.

S.B.


20.06.2026, Dienst der Gruppe 3

 

Am vergangenen Mittwoch trafen sich um 19:00 Uhr 10 Kameraden am Gerätehaus zum praktischen Übungsdienst der Gruppe 3. Das Thema an diesem Abend lautete passend zum vorangegangenen Einsatz am Harhof: "Schaumangriff"

Nach kurzer Begrüßung hielten wir einen kurzen Theorieteil in unserer Fahrzeughalle zum Thema ab, um unsere Kenntnisse aufzufrischen und die neuen jungen Kameraden zum Thema abzuholen. Thematisiert wurden hierbei: Schaumarten, Anwendungsbereiche, Aufbau eines Schaumangriffs, Wirkweise des Zumischers und des Schaumrohres, Aufgaben der Mannschaft beim Schaumangriff, UVV, etc.

Danach rückten wir gemeinsam mit unseren Fahrzeugen zur Scheune in die Kunigunderstraße aus und setzten das theoretisch Wiederholte in die Praxis um. Es wurden die benötigten Einsatzmittel für einen Schwerschaum und Mittelschaumeinsatz zunächst einmal bereitgelegt und besprochen. Danach erfolgte der Aufbau der jeweiligen Schaumart und es wurde der Mannschaft der Schaummittelbedarf anhand von zugemischtem Wasser anstatt Schaummittels veranschaulicht, um ein Gefühl für die im Einsatzfall benötigte Schaummittelmenge zu bekommen. Die Teilnehmer hatten auch die Möglichkeit, die verschiedenen Schaumrohre zu testen und z.B. Wurfweiten selbst auszuprobieren.

Gegen 20:45 Uhr beendeten wir den Dienst mit gefestigtem Wissen und widmeten uns der Nachbesprechung bei Grillgut und Kaltgetränk.

J.G.


12.06.2026

Alarmierung – H1 Öl

 

Nachdem für uns am Freitagmorgen am Harhof Einsatzende war, kam es am späten Nachmittag zu einem weiteren Einsatz. Im Ortsbereich Dörnten kam es zu einer größeren Ölspur, die wir in Kleingruppen abarbeiten. Die Straße wurde dafür mit Ölbindemittel abgestreut, welches durch die Kameraden anschließend wieder aufgenommen wurde. Nach ca. anderthalb Stunden konnte der Einsatz schließlich beendet werden. Im Einsatz waren das LF 8/6 und der GWL.

Eine Gewässergefährdung bestand zu keiner Zeit.

S.B.