Aktuelles


 30.06.2022, Zusatzdienst für Grundausbildung

 

Zu einem zusätzlichen Ausbildungsdienst trafen sich am Donnerstagabend um 18:30 Uhr die Kameraden der Grundausbildungsgruppe, die derzeit die TM (Truppmann)-Ausbildung durchlaufen. Ergänzt wurde die Truppe durch einige Kameraden der Einsatzabteilung, sodass in einer Löschgruppe geübt werden konnte. Ein Hauptthema dieses Dienstes war das Üben mit der Schnellangriffseinrichtung mit formstabilem Schlauch auf unserem Löschgruppenfahrzeug. Hierbei wurden zunächst alle Vor- und Nachteile sowie einige Angriffstaktiken einer solchen Form des Löschangriffs besprochen. Anschließend wurde ein Entstehungsbrand „Hinter der Bahn“ angenommen, bei welchem das vorher Gelernte in die Praxis umgesetzt wurde. Im zweiten Dienstabschnitt befassten wir uns mit einem Schaumangriff. Auch hier wurden zunächst alle wichtigen Einsatzgrundsätze, Merkmale und Gerätschaften durchgesprochen und erläutert, bevor die Gruppe ein weiteres Szenario in der Praxis abarbeiten konnte. Nach etwa 2 Stunden wurde der Dienst im Feuerwehrhaus beendet.

 

I.U.


 

15.06.2022, Dienst der Gruppe 3

 

 

 

Am Mittwoch trafen sich um 19:00 Uhr 12 Kameraden am Feuerwehrhaus zum Übungsdienst der Gruppe 3. Das Thema an diesem Abend war die Vegetationsbrandbekämpfung.

 

Nach kurzer Begrüßung arbeiteten wir gemeinsam noch einmal unser theoretisches Wissen auf, welches wir in einem vorherigen Dienst in Form einer PowerPoint-Präsentation erlangt haben. Dabei sprachen wir die Arten des Vegetationsbrandes, die Möglichkeiten der Brandbekämpfung, die uns zur Verfügung stehenden Mittel, die notwendige Persönliche Schutzausrüstung, die Einflussgrößen auf den Brand und die Einsatztaktik anhand der Merkregel LACES (Lookout – Beobachter stellen, Anchor Point – Ankerpunkte setzen, Communications – Kommunikation sicherstellen, Escape Routes – Fluchtwege festlegen, Safety zones – Sicherheitszonen festlegen) an.

 

Anschließend verlegten wir den Dienst auf eine Wiese hinter der Bahn. Dort übten wir gemeinsam, unser Löschgruppenfahrzeug für einen Vegetationsbrand vorzubereiten, füllten aus dem Fahrzeugtank Löschwasser in die Löschrucksäcke und arbeiteten eine fiktive Lage mit Feuerpatschen und Löschrücksäcken ab. Im Anschluss besprachen wir das „Pump and Roll“-Verfahren und probierten dies auch einmal aus. Gegen 20:45 Uhr beendeten wir den Dienst mit gefestigtem und erweitertem Wissen und widmeten uns der Nachbesprechung.

 

J.G.

 


 

08.06.2022, Dienst der Gruppe 2

 

 

Am Mittwoch um 19 Uhr starteten wir mit 10 Kameraden unseren Gruppendienst.

 

Dieses Mal ging es für uns an die Innerste und den Mühlengraben neben dem Gelände der Firma „Wano“ in Kunigunde.

 

Hier begannen wir zunächst mit einem Theorieteil zum Thema „Wasserentnahme offenes Gewässer“, bei welchem wir unter anderem auf die dazu benötigten Gerätschaften und deren Aufbau eingingen. Im Anschluss erprobten wir das vorher Gelernte in der Praxis. Geübt werden sollte an zwei verschiedenen Wasserentnahmestellen, welche etwas schwieriger zugänglich und erreichbar waren.  Zuerst sollte Wasser am Wehr der Innersten gefördert werden. Im zweiten Durchgang ließen wir die Saugleitung etwas weiter den Fluss hinunter zu Wasser. An beiden Stellen sind die Platzverhältnisse etwas eng und daher gestaltete sich das Verlegen der Saugleitungen schwieriger. Es sollte verdeutlichen, dass im Einsatzfall nicht immer optimale Bedingungen für den Aufbau einer Wasserversorgung herrschen.

 

Um 20:45 Uhr konnten wir unseren Dienst wieder im Feuerwehrhaus beenden.

 

S.Pöh.

 

 


 

04.06.2022, 08:51 Uhr, Alarmierung F18, Notfalltüröffnung

 

Am Samstagmorgen wurden die Feuerwehren Dörnten und Othfresen zu einer Notfalltüröffnung in der Hahndorfer Straße alarmiert. Bei dieser Einsatzart wird nur der digitale Meldeempfänger ausgelöst. Ein betätigter Hausnotruf hatte für die Alarmierung gesorgt. Während der Erkundung durch Führungskräfte der Feuerwehr Dörnten, gab es durch die Leitstelle die Information, dass der Notruf aus dem Garten im rückwärtigen Bereich des Wohngebäudes abgesetzt wurde. Ein Zugang durch das Gebäude war aber nicht möglich. Die Erkundung wurde über den anliegenden Rübenacker fortgesetzt. Nach dem Überwinden eines Zaunes konnte die Anwohnerin wohlauf im Garten des Wohnhauses angetroffen werden. Sie hatte den Hausnotruf unabsichtlich betätigt und zeigte sich überrascht, als die Einsatzkräfte in ihrem Garten standen. Die ebenfalls bereits an der Einsatzstelle eingetroffene Feuerwehr Othfresen konnte wieder in ihren Standort einrücken. Für Einsätze dieser Art, ist die Feuerwehr Othfresen mit einem speziellen Gerätesatz zum schonenden Öffnen von Türen ausgerüstet. In diesem Fall war ein Eingreifen der Feuerwehr aber nicht nötig. Die Kameraden der Feuerwehr Dörnten beruhigten die Bewohnerin und überprüften noch die Lage im Gebäude. Auch diese Erkundung verlief unauffällig, sodass nach etwa 20 Minuten der Einsatz beendet werden konnte. Hier zeigt sich, dass die Einrichtung eines sogenannten Hausnotrufes sich stehts bewährt und im Ernstfall Leben retten kann.

 

Eingesetzte Kräfte:

Feuerwehr Dörnten: LF 8/6, ELW1 und 12 Kameraden

Feuerwehr Othfresen: ELW1, HLF20, GW-L1 mit 16 Kameraden

Rettungsdienst Goslar

Polizei Goslar

 

F.M