07.10.21, Monatsdienst

 

Zum Dienst trafen sich 23 Kameraden zu einer Ausbildungsübung nach FWDV 3 „Einheiten im Lösch-und Hilfeleistungseinsatz“.
Durch eine fiktive Annahme, dass eine Dachdeckerfirma auf dem Vordach der Turnhalle mit einem Gasbrenner Bitumenbahnen geschweißt hat, ist dort ein Feuer ausgesprochen. Dabei gerieten Teile der Dachkonstruktion in Brand.
Auf dem Dach befanden sich beim Ausbruch des Feuers zwei Mitarbeiter der Firma. Einer dieser beiden Personen konnte das Vordach noch selbstständig verlassen.
Beim Eintreffen des Löschgruppenfahrzeugs erkundete der Gruppenführer mit dem Melder die Lage, gleichzeitig wurde die Wasserversorgung aufgebaut.
Danach stellte der Schlauchtrupp die 4-teilige-Steckleiter auf, damit der unter Atemschutz ausgerüstete Angriffstrupp sofort mit der Menschenrettung beginnen konnte. Nachdem der zweite Mitarbeiter gefunden wurde und vom Vordach über die Leiter gerettet werden konnte, wurde mit den Löscharbeiten in diesem Bereich begonnen.
Nach kurzer Zeit war das Feuer unter Kontrolle und es wurde „Feuer aus“ gemeldet.
Nach dem Rückbau der Einsatzmittel und einer kurzen Nachbesprechung ging es zurück ins Feuerwehrhaus.

 

 

S.B

 


 

27.09.21, Dienst der Atemschutzgeräteträger

 

Am Montagabend um 19:00 Uhr trafen sich die Atemschutzgeräteträger zum Ausbildungsdienst.

Die 13 Kameraden legten zuerst einen schriftlichen Test ab, in dem sie 15 Fragen aus dem Fragenkatalog der Prüfungsunterlagen „Atemschutzgeräteträger“ beantworteten. Nach einer kurzen Besprechung der Antworten erfolgte ein Belastungstest. Dabei wurde mit Pressluftatmer oder Atemschutzfilter eine Wegstrecke von ca. 1800 Metern durch das Dorf zurückgelegt, wobei auch die Wärmebildkamera zum Üben der Bedienung eingesetzt wurde.

Nach Wiederherstellung der Atemschutzgeräte und der dazugehörigen Einsatzkurzprüfung im Feuerwehrhaus war der Dienst um 20:45 Uhr beendet.

S.B

 


 

18.09.2021, 6:00 Uhr - 15:00 Uhr, Waldbrandübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft

 

Gegen 6:00 Uhr fuhren 2 Kameraden der Feuerwehr Dörnten mit dem ELW 1 nach Langelsheim, wo sie den Kreispressesprecher aufnahmen. Anschließend trafen sie sich an der FTZ in Goslar wo noch 2 Beobachter des Landkreises Goslar dazu kamen. Nach einer kurzen Begrüßung ging es mit dem Waldbrand Zug nach Harlingerode, wo alle Züge in Bereitstellung gingen. Von dort aus ging es weiter zur Wasserentnahmestelle am Radauer Wasserfall und zur Einsatzstelle am Huneberger Steinbruch, wo wir die Arbeit des Kreispressesprechers unterstützten.

Der Übungsabschluss fand in Harlingerode statt, wo die gesamte Mannschaft verpflegt wurde.

 

Eingesetzte Kräfte:

 

Über 160 Einsatzkräfte

FüGrp2

I&K Einheit mit ELW 2

Fachzüge WT1, WT2, Log1, Waldbr, TSF-W Mobela, Drohne, Pressegruppe

Ergänzung THW OV Goslar, RTW Regeldienst, Bergwacht

 

https://www.feuerwehr-badharzburg.de/kommunikation/detailansicht/kreisbereitschaftsuebung-waldbrand-am-huneberg-steinbruch

R.H


 15.09.2021, Übungsdienst der Gruppe 3

 

Am Mittwochabend trafen sich 11 Kameraden der Gruppe 3 zum Übungsdienst am Feuerwehrhaus. Ausbildungsschwerpunkt war an diesem Abend die Wasserentnahme über Saugschläuche aus einem offenen Gewässer, in Anlehnung an die FwDV3. Die richtige Vorgehensweise und der Umgang mit unserer tragbaren Feuerlöschpumpe PFPN konnte praktisch an der Innerste geübt und verinnerlicht werden. Bei dieser Gelegenheit konnten auch verschiedene Schwimmsaugkörbe auf ihre Tauglichkeit getestet werden, um in Zukunft unsere neue Pumpe vor Verunreinigungen und Fremdkörpern zu schützen. Um 20:45 Uhr hieß es dann “Übungsende“ und die Kameraden konnten wieder ins Feuerwehrhaus einrücken, um dort gemeinschaftlich den Abend ausklingen zu lassen.

H.B

 


 

08.09.2021, Übungsdienst der Gruppe 2

 

Zum Dienst der Gruppe 2 trafen sich 16 Kameraden am Feuerwehrhaus.

Dabei ging es zum Vorplatz der Scheune von D. Lohse. Hier übten wir den Aufbau und die Wasserabgabe aus unserem neuen 5000 L – Faltbehälter und machten es der Gruppe 3 gleich (Gruppendienst vom 21.07.2021). Der Behälter kann in Zukunft als Löschwasserpuffer eingesetzt werden, wenn sich die Löschwasserversorgung als schwierig gestaltet.

Zuerst stellten wir eine Wasserversorgung aus dem naheliegenden Fallmantelhydranten her und befüllten den Behälter. Im Anschluss bauten wir mittels unserer 4-teiligen Steckleiter eine Bockleiter auf, welche dann in den Behälter gestellt wurde. Über diese Leiter wurde eine Saugleitung zur Tragkraftspritze aufgebaut, die dann zur Wasserabgabe diente.

Im Anschluss konnten sich die Kameraden ein Schlauchpaket anschauen und dessen Benutzung üben. Dieses besteht aus 2 x 15 m C-Schläuchen und einem Hohlstrahlrohr. Hierbei wurde erläutert, wie das Schlauchpaket eingesetzt wird. Es ist eine alternative Variante zum Schlauchtragekorb und dient vor allem dazu, eine möglichst schnelle Schlauchreserve zu legen.

Zum Ende machten wir uns noch mit einem CAFS-Testgerät vertraut. CAFS (Compressed-Air-Foam-System) ist ein Hochdruckfeuerlöscher mit dem sowohl Schaum als auch Wasser abgegeben werden kann. Dieser wird unter anderem zur schnellen Brandbekämpfung von Kleinstbränden eingesetzt.

Den Dienst beendeten wir dann im Feuerwehrhaus.

S.Pöh. / I.U.

 


 

07.09.21, Dienst der Grundausbildungsgruppe

 

Am gestrigen Dienstagabend trafen sich alle Kameradinnen und Kameraden, welche sich gerade in ihrer Grundausbildung befinden. Aufgestockt wird dieser Teilnehmerkreis durch erfahrene Kameraden der Einsatzabteilung. Die Ausbildungseinheit galt der praktischen Umsetzung der FwDV 3, welche beim letzten Übungsdienst theoretisch behandelt wurde. Die jungen Kameradinnen und Kameraden mussten selbstständig zwei Standardübungen eigenständig abarbeiten. Zwei Ausbilder beobachteten die Gruppe dabei und gaben danach ihr positives Fazit ab.

Weitere Dienste mit verschiedenen Themen befinden sich in der Planung.

F.M

 


 

02.09.21, Monatsdienst der Einsatzabteilung

 

Zum Monatsdienst am 02.09.2021 ging es für die 23 Kameraden um 19:12 Uhr nach Kunigunde. Hier wurde eine unklare Rauchentwicklung gemeldet.

Um es bereits während der Anfahrt für die Kameraden etwas realistischer wirken zu lassen, zündetet der Übungsleiter 2 Rauchbomben.

Bei der Lageerkundung vor Ort stellte sich heraus, dass es in einem Schuppen, am Hotel in Kunigunde brannte und eine Person vermisst wurde.

Um keine Zeit bei der Menschenrettung zu verlieren, wurde sofort ein Trupp unter Atemschutz ins Gebäude geschickt, zwei weitere rüsteten sich ebenfalls aus und gingen in Bereitstellung.

Da eine Wasserversorgung an dieser Stelle schwierig ist, wurde der GW-L1 damit beauftragt die Tragkraftspritze an der Innerste in Stellung zu bringen und hier eine Wasserversorgung zum Löschfahrzeug aufzubauen.

Diese Aufgabe würde im Ernstfall von einer weiteren Wehr übernommen.

Als diese aufgebaut war und auch die Person gefunden wurde, sowie das Feuer als „Aus“ genmeldet war, gab es vor Ort noch eine kleine Nachbesprechung für alle Kameraden und eine kleine Führung um das Objekt.

Die Kameraden konnten sich an der Wasserentnahmestelle noch ein Schwimmkissen für den Saugkorb angucken, welches für die Übung von der FFW Liebenburg ausgeliehen wurde. Dieses soll verhindern, dass der Saugkorb zu tief ins Wasser sinkt und dann ggf. am Boden Dreck, Schlick oder kleine Steine mit angesaugt werden.

Am Ende ging es dann wieder zurück ins Feuerwehr Haus, wo der Abend dann in gemütlicher Runde beendet wurde.

Die Feuerwehr Dörnten bedankt sich hier nochmal herzlich bei dem Besitzer des Hotels, für die Bereitstellung des Objektes zur Übung.

S.P

 


 

01.09.21, Zugdienst 15 West

 

Nach fast 2 Jahren ohne Übung hat sich am 01.09.2021 um 19:00 Uhr der Zug 15 West der Gemeindefeuerwehr Liebenburg zu einer Einsatzübung zusammengefunden. Der Bereitstellungsraum für eine Übung in diesem Umfang ist für alle Einsatzkräfte das Feuerwehrhaus Upen. Dort wurde zunächst vom Zugführer I. Ehlers eine Stärkemeldung der verschieden Wehren Dörnten, Ostharingen und Upen eingeholt. Nach der „fiktiven“ Alarmierung ging es dann gemeinsam als Zug in einen „Nachbarort“, wo eine Scheune auf einem Bauernhof brennen sollte.

Vor Ort wurden der Zugführer und sein Stellvertreter S. Pöhlitz von einem Nachbarn empfangen, welcher kurz die Lage schilderte. Dieser berichte, er habe 4 Kinder an der Scheune spielen sehen und bisher nur Qualm, aber kein offenes Feuer bemerkt. Während der stellv. Zugführer die Scheune und deren Zugänge erkundete, ließ der Zugführer seinen Zug zum Objekt vorrücken, da dieser in einiger Entfernung wartete und teilte die Fahrzeuge nach dem Zugkonzept ein.

Das TLF 16/25 aus Upen wurde hierbei auf dem Hof des Bauernhofes stationiert, um von hier aus mit Wasser aus dem Tank einen Innenangriff zu starten und nach den vermissten Kindern zu suchen.

Das TSF aus Ostharingen begabt sich zu einer Zisterne, und errichtete von dort aus eine Wasserversorgung zur Einsatzstelle. Das örtliche Wassernetz konnte nicht genutzt werden, da bereits ein „fiktiver“ Feuerwehr Zug seine Fahrzeuge versorgte um die Rückseite der Scheune zum Nachbargrundstück abzusichern.

Das LF 8/6 aus Dörnten wurde nicht fest mit eingebunden, da sich alle unter PA stehenden Kameraden zur Atemschutzsammelstelle begeben und die restlichen Trupps die Wasserversorgung aufbauen sollten.

Nachdem dann alle Kinder gefunden und das Feuer gelöscht wurde, konnte die Übung beendet werden.

Im Anschluss gab es für die Führungskräfte noch eine Nachbesprechung, wo die Übung im Ganzen nochmal durchgesprochen wurde.

Für alle Kameraden, gab es dann zur Stärkung am Feuerwehr Haus in Upen noch eine Bratwurst, wo auch der Zugdienst bei einem kurzen gemeinsamen Abend ausklang.

 

Übungsteilnehmer:

 

FFW Dörnten mit 16 Kameraden

FFW Ostharingen mit 6 Kameraden

FFW Upen mit 13 Kameraden

Gemeindebandmeister und Stellvertreter

S.P


 

30.08.2021, Dienst der Atemschutzgeräteträger

 

Am Montagabend um 19:00 Uhr trafen sich die Atemschutzgeräteträger zum Ausbildungsdienst. Die 9 Kameraden legten einen Belastungstest ab, indem sie bei regnerischem Wetter eine Wegstrecke von ca. 1500 Metern bei einer Runde durch das Dorf zurücklegten.
Nach Wiederherstellung der Atemschutzgeräte und der dazugehörigen Einsatzkurzprüfung im Feuerwehrhaus war der Dienst dann beendet.

S.B.

 


 

18.08.2021, Übungsdienst der Gruppe 3

 

Am Mittwochabend traf sich die Gruppe 3 turnusmäßig zum Ausbildungsdienst. 

10 Kameradinnen und Kameraden nahmen pünktlich um 19:00 Uhr an der Ausbildung teil. Mit einem theoretischen Teil beginnend, galt es, die Einsatzgrundlagen der FwDV3 aufzufrischen. Nach dem Theorieteil hieß das Alarmstichwort “Böschungsbrand an Waldkante, Hinter der Bahn“ Diese Einsatzübung musste praktisch in Gruppenbesatzung abgearbeitet werden.   

Im Anschluss wurde noch eine weitere Lage angenommen.

Diesmal lautete das Stichwort „Papiercontainerbrand in der Ringstraße“.                        

Zum Abschluss wurde noch die richtige Bedienung mit den digitalen Handsprechfunkgeräten geschult und gegen 21:00 Uhr konnten die Teilnehmer wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

H.B

 


 

11.08.2021, Übungsdienst der Gruppe 2

 

„Kellerbrand in der Mecklenburger Str. 15“ waren die Alarmstichworte für den Gruppendienst am 11.08.2021 um 19:15 Uhr. Mehr Informationen gab es für die Gruppe zunächst nicht.

Vor Ort angekommen, verschaffte sich der Gruppenführer erstmal eine Übersicht und wurde auch bereits von einer Bewohnerin des Hauses empfangen. Diese schilderte die Lage und wurde im Anschluss an das DRK Dörnten übergeben, welches die Wehr bei der Übung diesmal mit 4 Kameraden unterstützte, indem es die Versorgung der Verletzten übernahm und so selbst diese Abläufe üben konnte.

Auf Grund der Schilderung, nahm der Gruppenführer einen Innenangriff durch den Keller vor, hier sollte sich eine weitere Person befinden.

Um es den Kameraden hier nicht allzu leicht zu machen, war der komplette Keller mit einer Nebelmaschine verraucht worden – es herrschte kaum Sicht für den Angriffstrupp.

Während die Wasserversorgung recht schnell aufgebaut war, da u.a. der Hydrant direkt am Grundstück lag, machten sich weitere Trupps bereit, um auch das restliche Haus abzusuchen. Denn auch hier sollte sich noch eine dritte Person befinden. An der Hauseingangstür wurde ein mobiler Rauchverschluss gesetzt, sodass der Qualm nicht nach außen dringen konnte und weitere Trupps durch die offene Tür ins Haus gelangen und das Erdgeschoss und Dachgeschoss absuchen konnten.

Die zwei verletzten Personen wurden recht zeitnah im Keller, sowie im DG gefunden und konnten durch die Trupps nach draußen gebracht werden, um sie anschließend an das DRK zur weiteren Versorgung zu übergeben.

Nachdem alle Personen gefunden wurden und auch das „Feuer“ gelöscht war, setzten die Kameraden den Überdrucklüfter ein, um das Gebäude rauchfrei zu machen.

Am Ende gab es im Garten noch für alle eine kleine Besprechung, an der auch die Kameraden vom DRK teilnahmen. Im Anschluss ging es wieder zurück ins Feuerwehr-Haus.

Die Gruppe 2 bedankt sich hier auch nochmal bei Steffi und Patty dafür, dass sie ihr Haus für diese Einsatzübung zur Verfügung gestellt haben, sowie beim DRK für die tolle Zusammenarbeit bei der Durchführung dieses Dienstes.

S.Pöh.

 


 

04.08.2021, Zusatzdienst für Grundausbildung

 

Am Mittwoch trafen sich 4 Kameraden, um an einem Zusatzdienst für die Grundausbildung teilzunehmen.
Die Feuerwehr Dörnten begleitet schon seit Jahren mit dieser Ausbildung zusätzlich junge bzw. noch unerfahrene Kameradinnen und Kameraden während ihrer Truppmannausbildung- sozusagen der Einstieg in das Feuerwehrleben. Dabei werden grundlegende Tätigkeiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz in Truppmannfunktion vermittelt und geübt. Nicht nur das sehr gute Abschneiden bei Prüfungen, sondern auch das Anwenden des Gelernten bei anderen Diensten, Übungen oder gar Einsätzen sind Früchte dieser parallelen Ausbildung, bei der auch auf Bedarf fortgeschrittenere Themen geschult werden.
Der gestrige Dienst befasste sich zunächst in einem theoretischen Teil mit den Anfängen der Feuerwehr-Dienstvorschrift 3 (FwDV 3) – Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz.
Speziell ging es hierbei um die Erläuterungen von taktischen Einheiten und ihren Aufgaben, sowie die Sitz- und Antreteordnung. Zum Ende konnten die Kameraden gleich ihr gelerntes und aufgefrischtes Wissen anhand eines Beispiel-Szenarios für einen Löscheinsatz anwenden, indem sie die Vorgehensweise von jedem Trupp erläuterten.
Der zweite Dienstabschnitt ging in die Praxis über. Nach einer Gerätekunde am Löschgruppenfahrzeug, wobei die Standorte von grundlegenden Einsatzmitteln gezeigt wurden, wurde noch konkret auf die Handhabung der Hohlstrahlrohre, sowie auf das Material für einen Schaumangriff eingegangen.
Anschließend konnte jeder teilnehmende Kamerad den mobilen Rauchverschluss kennenlernen und zwischen einen Türrahmen einspannen. Dieser Rauchverschluss verhindert im Einsatzfall die Ausbreitung von heißem und giftigen Brandrauch.
Zu guter Letzt nahmen sich die Kameraden noch die Schlauchtragekörbe vor. Eine viel effizientere Bestückung von C-Schläuchen dient seit einiger Zeit in unserer Feuerwehr für einen schnelleren und ordentlicheren Aufbau der Schlauchleitung. Nachdem die Kameraden diese Handgriffe geübt und alles wieder sorgfältig bestückt hatten, war dieser Zusatzdienst nach 2,5 Stunden zu seinem Ende gekommen.

I.U.

 


 

27.07.2021, Streckentermin der Atemschutzgeräteträger


Am Dienstagabend war es nach eineinhalb Jahren endlich wieder so weit.
Einige Kameraden waren in der FTZ (Feuerwehrtechnische Zentrale) Goslar, um dort ihre jährliche Belastungsübung abzulegen.
Damit die Kameraden für weitere 12 Monate als Atemschutzgeräteträger tauglich sind, mussten sie sich einen Belastungstest unterziehen. Nach der Atemschutzübungsstrecke mussten sie noch zusätzlich 30 Meter die Endlosleiter hochklettern, danach 2 x 20 Hammerschläge (ein Gewicht von 20 kg ziehen) absolvieren und zu guter Letzt ging es noch für 200 Meter auf das Laufband.
Nachdem sie diese ganzen Aufgaben geschafft haben und noch Luft in der Atemschutzflasche hatten, sind sie weiter tauglich als Atemschutzgeräteträger.

S.B.

 


 

26.07.2021, Dienst der Atemschutzgeräteträger

 

Am Montag trafen sich die Atemschutzgeräteträger zu ihrer alljährlichen Fahrradtour.
Vom Feuerwehrhaus in Dörnten ging es über Jerstedt und Astfeld um die Granetalsperre. Auf dem Rückweg machten wir einen Zwischenstopp in den „Harzer Stuben“ in Astfeld, wo für das leibliche Wohl gesorgt wurde. Nach einer kleinen Stärkung rückten wir wieder ins Dörntener Feuerwehrhaus ein.
Nach 35,4 Kilometern wurde der Dienstabend um 22:30 Uhr beendet.

S.B.

 


 

21.07.2021, Übungsdienst der Gruppe 3

 

Am 21.07.2021 trafen sich um 19:00 Uhr 14 Kameraden zum Übungsdienst der Gruppe 3 am Feuerwehrhaus. Ausbildungsschwerpunkt war diesen Abend der Umgang mit dem neu angeschafften Faltbehälter (5000 Liter), welcher künftig als Löschwasserpuffer z.B. bei der Wasserversorgung im Fahrzeugringverkehr eingesetzt werden kann.

Nach kurzer Begrüßung und Erläuterung des Themas und Ziel des Dienstes, verlegten wir die Ausbildung zur Scheune von Dirk Lohse in die Kunigunder Straße. Dort erläuterten wir den Umgang mit dem Faltbehälter und bauten diesen erstmalig auf. Wir errichteten eine Wasserentnahmestelle am dortigen Fallmantelhydranten und füllten den Faltbehälter.

Danach übten wir unter Zuhilfenahme einer aus einer 4-teiligen Feuerwehrleiter selbst gebauten Bockleiter, Saugschläuchen mit Saugkorb und der Tragkraftspritze die Wasserentnahme aus dem Faltbehälter, wie es auch im echten Einsatzszenario wäre. Von dort aus bauten wir eine Schlauchleitung zur benachbarten Pferdekoppel auf und nahmen zwei Strahlrohre vor. Bei Volllast der Tragkraftspritze konnten wir die Pufferwirkung des Behälters gut beobachten.

Gegen 21:30 Uhr rückten wir mit erweitertem Wissen zur Nachbesprechung ins FF-Haus ein.

J.G.

 


 

14.07.2021, Übungsdienst der Gruppe 2

 

Am 14.07.2021 war es wieder so weit: Die Gruppe 2 traf sich mit 17 Kameraden zum Gruppendienst.

Unter der neuen Führung (Sebastian Pöhlitz GF + Sven Bosse stellv.GF) ging es für die Kameraden auch gleich mit einer Einsatzübung los.

Ziel der Übung war es, sich nach der langen Corona-Pause einen Einblick über den Ausbildungstand der Gruppe zu verschaffen, um zu sehen, wo nach der Pause verstärkt ausgebildet werden muss.

Geübt wurde an einem Schuppen des Kameraden der Altersabteilung R.Borchert.

Hier galt es, 2 vermisste Personen zu finden, eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern und auch mal wieder intensiv zu funken und dies auch im Einsatzleitwagen zu dokumentieren.

Nach dem Übungsende wurde die Einsatzstelle nochmal mit allen Kameraden durchgegangen und besprochen.

Es konnte festgestellt werden, dass die Kameraden trotz der Pause noch einen sehr hohen Ausbildungsstand haben und alles sehr gut abgearbeitet wurde.

Am Ende ging es dann wieder zurück ins Feuerwehrhaus und bei einer gegrillten Wurst wurde der Dienst dann beendet.

S.Pöh.

 


 

28.06.2021, Dienst der Atemschutzgeräteträger

 

Am Montagabend um 19:00 Uhr trafen sich die Atemschutzgeräteträger zum Ausbildungsdienst.

Die 8 Kameraden legten einen Belastungstest ab, indem sie bei bestem Wetter eine Wegstrecke von 900 Metern in der Feldmarkt zurücklegten. Am Ende der Strecke mussten alle unter der Ladebordwand unseres GW-L (Gerätewagen-Logistik) durchkriechen.

Nach Ablegen des Atemschutzgerätes und der persönlichen Schutzausrüstung sind die Kameraden auf den Bewegungslosmelder am Atemschutzgerät eingegangen. Falls der Träger bewegungslos werden sollte, gibt das Gerät akustische und optische Signale von sich, wodurch das Auffinden in verrauchten Räumen für den Rettungstrupp erleichtert wird.

Nach Wiederherstellung der Atemschutzgeräte und der dazugehörigen Einsatzkurzprüfung im Feuerwehrhaus war der Dienst um 21:15 Uhr zu Ende.

S.B.

 


 

16.06.2021, Übungsdienst der Gruppe 3

 

Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen sich 11 Kameraden zum Übungsdienst der Gruppe 3 am Feuerwehrhaus. Ausbildungsschwerpunkt war diesen Abend die FwDV 3 "Einheiten im Löscheinsatz".

Aufgrund der niedrigen Inzidenz konnte an diesem Tag auf den Covid-Schnelltest verzichtet werden.

Nach kurzer Begrüßung, Erläuterung des Themas und Ziel des Dienstes, führten wir einen kurzen theoretischen Teil zur FwDV 3 "Einheiten im Löscheinsatz" durch. Schwerpunkte hierbei waren die Grundsätze, Sitz und Antreteordnung beim Einsatz, die Einsatzformen, die Aufgaben der jeweiligen Trupps im Einsatz, UVV und die Aufgaben nach einem Einsatz zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft.

Nachdem dieser Teil der Ausbildung erfolgreich abgeschlossen war, rückten wir zu einer Einsatzübung in die Straße zur Osterwiese 3 aus, um das vorher theoretisch erlernte in einer Einsatzübung praktisch zu vertiefen. Das dort angenommene Einsatzszenario "Brand auf dem Dach eines Garagenkomplexes nach Dachdeckerarbeiten" wurde von der Gruppe unter Zuhilfenahme der 4 teiligen Steckleiter und des Hohlstrahlrohres in kürzester Zeit abgearbeitet.

Im Anschluss frischten wir noch den Umgang mit dem HRT auf und rückten gegen 21:15 Uhr deutlich vertrauter mit der FwDV 3 zur Nachbesprechung ins FF-Haus ein.

J.G.

 


 

09.06.2021, Übungsdient der Gruppe 2

 

Nach langer Zeit war es am Mittwochabend endlich wieder möglich, einen praktischen Dienst mit der gesamten Gruppenstärke durchzuführen.

Für die 15 Kameraden ging es zum Bolzplatz Heißum. Angekommen am besagten Ort, wurden alle Geräte vom Fahrzeug genommen, die wir benötigen, um eine Wasserentnahmestelle offenes Gewässer aufbauen zu können.

Nach kurzer Einweisung in unsere neue tragbare Feuerlöschpumpe, auch PFPN (Portable Feuerlöschpumpe Normaldruck, Portable Fire Pump Normal Pressure) genannt,

mussten jeweils fünf Kameraden eine Wasserentnahmestelle offenes Gewässer aufbauen.

Dabei wurde nochmal speziell auf die Vorgehensweise und die Abläufe eingegangen.

Nachdem jeder Kamerad einmal die Saugleitung aufbauen durfte, wurden noch einige Defizite beim Einbinden der Saugschläuche mit dem Mastwurf festgestellt. Daher durfte dann jeder Kamerad, die Knoten noch einmal üben.

Der Mastwurf ist einer der wichtigsten Knoten bei der Feuerwehr, da er sehr vielfältig eingesetzt werden kann.

Er dient

  • zum Befestigen von Gegenständen und Gerätschaften beim Hochziehen
  • zur Sicherung des Saugkorbs bei Wasserentnahme aus offenem Gewässer
  • zum Festlegen der Leine an einem Festpunkt, insbesondere beim Halten, Retten und Selbstretten

M.Wis.

 


 

02.06.21, 19:00 Uhr

Lehrgangsvorbereitung – Maschinisten Grundausbildung

 

Ein weiterer Schritt zur „Normalität“ war der gestrige Zusatzdienst für Kameraden, welche in Kürze an dem Lehrgang Maschinist teilnehmen werden. Während der 2- stündigen Ausbildungseinheit wurde den Teilnehmern das Grundwissen vermittelt und praktische Übungen wurden durchgeführt. Die Wasserentnahme aus einem Löschbrunnen mit der Tragkraftspritze (Ts.) bildete die erste Station. Wasserförderung aus dem Überflurhydranten war die zweite Aufgabe. Die Kameraden erläuterten sämtliche Überprüfungen an Feuerlösch - Kreiselpumpen (FPN) und die Einsatzgrundsätze zum Thema UVV. Das Feedback der Teilnehmer war durchweg positiv. Unser Konzept, spezielle Ausbildungen für Lehrgangsteilnehmer anzubieten, ist mittlerweile etabliert und wird auch in Zukunft so fortgeführt.

F.M

 


 

25. und 27.05.2021, Belastungsübung und Hohlstrahlrohrtraining der AGT-Gruppen 2 und 3


Zur Einhaltung der Corona-Regeln wurde der Dienst wieder in zwei Gruppen aufgeteilt. So trafen sich zunächst am Dienstag, den 25.05.2021 die Atemschutzgeräteträger der Gruppe 2 zur Durchführung einer Belastungsübung. Vorab sorgte ein schriftlicher Test für eine kleine Auffrischung.

Am Donnerstag, den 27.05.2021 übten die Kameraden der Gruppe 3 am Sportplatz mit dem Hohlstrahlrohr nach FwDV 7 – Atemschutz. Sie frischten dabei die Handhabung des Hohlstrahlrohrs bei einer Türöffnung und simuliertem Brandverhalten unter Atemschutz auf. Für die neuen Atemschutzgeräteträger war dies eine Herausforderung. Trotzdem waren alle froh, das Training wieder in der Praxis ausführen zu können.

S.B./I.U.

 


 

 20.05.2021, Übungsdienst der Gruppe 3A

 

Am 20.05.2021 trafen sich um 19:00 Uhr zum Übungsdienst 8 Kameraden der Gruppe 3A am Feuerwehrhaus. Ausbildungsschwerpunkt war diesen Abend die Fahrzeug- und Gerätekunde.

Aufgrund der niedrigen Inzidenz konnte an diesem Tag auf den Covid-Schnelltest verzichtet werden.

Nach kurzer Begrüßung und Erläuterung des Themas und Ziel des Dienstes, verlegten wir den Dienst zum Parkplatz des TV-Jahn-Heims. Dort arbeiteten wir gemeinsam einige Einsatzlagen gedanklich ab, benannten die dafür notwendigen Einsatzmittel und deren Aufbewahrungsort auf dem LF, holten diese hervor und erläuterten die Funktion, den Umgang und die UVV mit diesen.

Nach der praktischen Durchführung mit den auf dem Löschfahrzeug befindlichen Einsatzmitteln und der Ermittlung des Ablageortes, kamen wir nach so langer Pause vom praktischen Feuerwehrdienst gegen 21:00 Uhr zum Ende und der Vertrautheit mit dem Gerät wieder einen großen Schritt näher.

J.G.

 


 

19.05.2021, Übungsdienst der Gruppe 3B

 

Am 19.05.2021 trafen sich um 19:00 Uhr zum Übungsdienst 6 Kameraden der Gruppe 3B am Feuerwehrhaus. Ausbildungsschwerpunkt war diesen Abend die Feuerwehrdienstvorschrift 10 “Die tragbaren Leitern“.

Aufgrund der niedrigen Inzidenz konnte an diesem Tag auf den Covid-Schnelltest verzichtet werden.

Somit konnte der Dienst direkt mit einem theoretischen Teil beginnen, wobei den Kameraden die Inhalte der FwDV 10 nähergebracht wurden. Themen waren hierbei unter anderem die verschiedenen Arten der tragbaren Leitern, Rettungs- und Arbeitshöhen, sowie allgemeine Grundlagen im Einsatz. Auf die 4-teilige Steckleiter wurde vertieft eingegangen, da diese auch auf unserem Fahrzeug, dem LF 8/6, mitgeführt wird. Nachdem die Vorgehensweise, das Steigen und Einsteigen besprochen wurde, ging es anschließend zum praktischen Teil.

Hierzu fuhren die Kameraden zur Bahnbrücke und konnten den Aufbau und sicheren Umgang der 4-teiligen Steckleiter üben. Die Leiter wurde einmal mit drei Kameraden und einmal mit vier Kameraden aufgebaut und angeleitert. Das sichere Steigen und Einsteigen konnte praktisch umgesetzt und gefestigt werden. Dabei wurde festgestellt, dass eine Rettungshöhe von bis zu 8,40 m doch zu wackeligen Beinen führen kann.

Fazit des Dienstes: Die tragbaren Leitern sind als Rettungsgerät vielseitig einsetzbar und für die Feuerwehr unverzichtbar.

Um 20:45 Uhr konnte der Dienst dann erfolgreich beendet werden.

J.G.